- electronica automotive conference am 10. und 11. November
2008 im ICM, München: Plattform für Entscheider der
internationalen Automobilbranche
- Unter anderem
mit Vortrag „Ultra Low Cost Cars – Opportunities and
Challenges” über den Trend zum Billigstauto und seine
Auswirkungen auf den Automobilelektronikmarkt
- Einzigartige
Verbindung von Konferenz und Weltleitmesse: electronica 2008 (11. bis
14. November) mit rund 1.200 Ausstellern für Automobilelektronik
Das Nano-Zeitalter hat begonnen - auch im Automobilsektor.
Spätestens die Vorstellung des Tata Nano, des „One Lakh
Car“ („100.000 Rupien-Fahrzeug“) von Tata Motors,
Anfang 2008 läutete die Ära der „ultra low cost
cars“ ein. Aus dem Nischenprodukt Billigautos ist insbesondere
aufgrund der enormen Nachfrage in Wachstumsländern wie China und
Indien ein zukunftsträchtiges Automobilsegment erwachsen. Die
Auswirkungen dieser und anderer Marktentwicklungen auf die
Elektronikindustrie zeigt am 10. und 11. November 2008 die electronica
automotive conference in München. Ein Highlight zum Thema
„Billigstauto“ ist der Vortrag „Ultra Low Cost Cars
– Opportunities and Challenges” von Ian Riches, Leiter der
„Global Automotive Practice” des Marktforschungsinstituts
Strategy Analytics.
Strategy Analytics sagt den „ultra low cost cars“, also
Fahrzeugen der Preisgruppe 2.000 bis 5.000 US Dollar, eine große
Zukunft voraus. Während der Markt für
„Normal“-Fahrzeuge unter 3,5 t in den heute üblichen
Preissegmenten zwischen 2010 und 2015 im Schnitt nur moderate drei
Prozent pro Jahr zulegen soll, wird im gleichen Zeitraum der Markt
für „Billigstautos“ mit einem jährlichen Zuwachs
von 25 Prozent geradezu explodieren. 2015 sollen fast 7 Millionen
Fahrzeuge im Niedrigpreis-Segment produziert werden. Genährt wird
dieser Automobilsektor durch die zunehmende Nachfrage insbesondere der
Schwellenländer China und Indien. Beispiel Indien, nach USA und
China die weltweite Nummer 3 im Automobilgeschäft: Das wichtigste
Segment in diesem Markt sind Kleinwagen, sie haben einen Anteil von
rund 75 Prozent an einem Gesamtmarktvolumen von rund 1,15 Millionen
Autos (2007/2008), der bis Ende 2009/2010 nach Schätzungen von
Frost & Sullivan noch auf 2,1 Millionen steigen wird. Mit
erschwinglichen Fahrzeugen erschließen sich die
Automobilhersteller die Käuferschicht der immer größer
werdenden Mittelklasse sowie der bisherigen Zweirad-Fahrer.
Der „Downsize“-Trend der asiatischen Länder hat auch
nachhaltige Auswirkungen auf den Automobilelektronikmarkt. Zwar
benötigen die aktuellen Billigfahrzeuge wie der Tata Nano im
Vergleich zu durchschnittlichen europäischen Fahrzeugen nur wenig
Elektronik. Aber das enorme Wachstum in diesem Bereich, gepaart mit dem
steigenden Einsatz von Elektronik für die Erfüllung von
Emissionsauflagen und höherer Kundenanforderungen wird nach
Einschätzung von Strategy Analytics den Anstieg am Gesamtmarkt
übertreffen. So sollen allein die elektronischen Steuergeräte
(ECUs = electronic control units) in „ultra low
cost“-Fahrzeugen zwischen 2010 und 2015 im Schnitt um 36 Prozent
im Jahr wachsen und schließlich in einem Marktvolumen von
über zwei Milliarden US-Dollar gipfeln (siehe Grafik). Der
Gesamtmarkt für ECUs verzeichnet in diesen fünf Jahren
dagegen eine durchschnittliche Wachstumsrate von moderaten fünf
Prozent und wird sich 2015 auf gut 72 Milliarden US-Dollar belaufen.
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Was den Elektronikmarkt im Bereich der neuen Billigautos antreibt,
erfahren die Teilnehmer der electronica automotive conference unter
anderem im Vortrag von Ian Riches von Strategy Analytics am 10.
November 2008, von 11:30 bis 12:00 Uhr im ICM. Er beleuchtet die
Zukunftschancen von Automobilelektronikanbietern und
Halbleiterherstellern in diesem Segment und referiert über die
Anwendungen, die in den jeweiligen Märkten die Nase vorn haben
werden. Denn während in den etablierten
Automobilabsatzländern Sicherheitssysteme und Hybridfahrzeuge
für Wachstum in der Elektronik sorgen, gelten in den
Schwellenländern die einfachen Powertrain-Komponenten, Komfort-
und Infotainment-Funktionen als Schlüsselanwendungen.
Um sich über diese und andere entscheidenden Markt- und
Technologieentwicklungen in Kfz-Elektronik zu informieren und
auszutauschen bietet die electronica automotive conference die optimale
Plattform. Sie gilt unter Managern und Entscheidungsträgern der
internationalen Automobilbranche als eine der führenden
Veranstaltungen. Unter dem Titel „electronics meets
automotive“ referieren an zwei Konferenztagen erfahrene Sprecher
aus Industrie und Wirtschaft über Strategien, Trends und
technische Themen. Mit an Bord sind unter anderem Experten von BMW,
Delphi, Sharp, Valeo und Volvo sowie ELMOS Semiconductor, Freescale
Semiconductor, Panasonic Industrial Europe, STMicroelectronics und Tyco
Electronics AMP. Parallel dazu beziehungsweise im Anschluss an die
Konferenz informiert die electronica als Weltleitmesse für
Komponenten, Systeme und Anwendungen in der Elektronik vom 11. bis 14.
November 2008 über Produkte und Dienstleistungen für die
Automobilindustrie. Für die electronica 2008 werden insgesamt
zirka 3.000 Aussteller in 14 Messehallen erwartet, rund 1.200
Aussteller zeigen Produkte und Anwendungen der Automobilelektronik.
Konferenz, Ausstellung und Fokusbereich Automotive in Halle A6, zu dem
eine eigene Ausstellungsfläche und ein Vortragsforum gehören
verbinden Theorie und Praxis – ein weltweit einzigartiges Angebot
für die Automobilindustrie.
Weitere Informationen zur electronica und dem Programm der electronica automotive conference finden sich im Internet unter www.electronica.de/automotive.