
PRODUKTINNOVATION
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Neue Rundbiegetechnik bringt Kunststoffgehäuse in Form
apra-plast hat ein neuartiges Fertigungsverfahren für
Kunststoffgehäuse entwickelt. Dadurch können erstmals auch
bei kleinen Losgrößen und Prototypen optisch einwandfreie
Radien wirtschaftlich umgesetzt werden.
Design oder nicht sein: das Aussehen neuer Produkte spielt auch im industriellen Sektor eine immer größere Rolle. Ein ästhetisches Gehäuse ist das erste Differenzierungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerbsmodell. Laut einer aktuellen Studie aus Österreich glauben über 60 Prozent der Unternehmen, dass Design die Profitabilitt erhöht.
Schon bei kleinen Serien oder Prototypen ist es deshalb elementar, auf der ganzen Klaviatur der Designmöglichkeiten spielen zu können. Bislang musste man bei Radien aber immer Kompromisse machen", so Experte Jürgen Könen, technischer Geschäftsführer von apra-plast.
Bei Losgrößen zwischen 25 und 500 Gehäusen lohnt sich die Konstruktion eines Spritzgusswerkzeugs noch nicht. Hier werden üblicherweise Fräs- und Biegetechniken eingesetzt, die flexibel und kostengünstig sind. Diese Technologien stoßen aber an ihre Grenzen, wenn es um optisch einwandfreie Rundungen geht. Die sind mit den üblichen Verfahren nicht zu schaffen."
Neue Rundbiegetechnik ermöglicht technisch einwandfreie Radien
Das erklärt sich schon aus dem Fertigungsverfahren. Der Kunststoff wird dabei in regelmäßigen Abständen hinterfräst, das heißt bis auf wenige Millimeter abgetragen, damit er sich an diesen Stellen leichter biegen lässt. Dadurch entsteht ein Vieleck, aber eben kein optisch einwandfreier Radius", sagt der 39-jährige Diplom-Ingenieur Könen. Gleichzeitig ist das Material an den hinterfrästen Stellen natürlich deutlich dünner und weniger stabil. Häufig gibt es auch weiße Verfärbungen durch den Biegevorgang, die durch einen erneuten Arbeitsgang, eine Erwärmung des Kunststoffes behoben werden müssen."
Nach einem Jahr Entwicklungszeit hat apra-plast jetzt gemeinsam mit einem Maschinenhersteller ein innovatives Produktionsverfahren zur Marktreife gebracht: eine Rundbiegetechnik, die beim Gehäusedesign ab der Losgröße eins eine technisch saubere Lösung bietet. Dabei wird der Kunststoff erwärmt und an einem speziellen Biegetisch in den Radius gedrückt und abgekühlt. So entsteht eine perfekte Rundung", so Könen. Die so erzielten Formen können wiederholgenau reproduziert werden. Das ist bei so kleinen Stückzahlen einmalig."
Design oder nicht sein: das Aussehen neuer Produkte spielt auch im industriellen Sektor eine immer größere Rolle. Ein ästhetisches Gehäuse ist das erste Differenzierungsmerkmal gegenüber dem Wettbewerbsmodell. Laut einer aktuellen Studie aus Österreich glauben über 60 Prozent der Unternehmen, dass Design die Profitabilitt erhöht.
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Schon bei kleinen Serien oder Prototypen ist es deshalb elementar, auf der ganzen Klaviatur der Designmöglichkeiten spielen zu können. Bislang musste man bei Radien aber immer Kompromisse machen", so Experte Jürgen Könen, technischer Geschäftsführer von apra-plast.
Bei Losgrößen zwischen 25 und 500 Gehäusen lohnt sich die Konstruktion eines Spritzgusswerkzeugs noch nicht. Hier werden üblicherweise Fräs- und Biegetechniken eingesetzt, die flexibel und kostengünstig sind. Diese Technologien stoßen aber an ihre Grenzen, wenn es um optisch einwandfreie Rundungen geht. Die sind mit den üblichen Verfahren nicht zu schaffen."
Neue Rundbiegetechnik ermöglicht technisch einwandfreie Radien
Das erklärt sich schon aus dem Fertigungsverfahren. Der Kunststoff wird dabei in regelmäßigen Abständen hinterfräst, das heißt bis auf wenige Millimeter abgetragen, damit er sich an diesen Stellen leichter biegen lässt. Dadurch entsteht ein Vieleck, aber eben kein optisch einwandfreier Radius", sagt der 39-jährige Diplom-Ingenieur Könen. Gleichzeitig ist das Material an den hinterfrästen Stellen natürlich deutlich dünner und weniger stabil. Häufig gibt es auch weiße Verfärbungen durch den Biegevorgang, die durch einen erneuten Arbeitsgang, eine Erwärmung des Kunststoffes behoben werden müssen."
Nach einem Jahr Entwicklungszeit hat apra-plast jetzt gemeinsam mit einem Maschinenhersteller ein innovatives Produktionsverfahren zur Marktreife gebracht: eine Rundbiegetechnik, die beim Gehäusedesign ab der Losgröße eins eine technisch saubere Lösung bietet. Dabei wird der Kunststoff erwärmt und an einem speziellen Biegetisch in den Radius gedrückt und abgekühlt. So entsteht eine perfekte Rundung", so Könen. Die so erzielten Formen können wiederholgenau reproduziert werden. Das ist bei so kleinen Stückzahlen einmalig."
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