
PRAXIS
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In 5 Stepps zur aussichtsreichsten Bewerbung
Ja, früher war alles noch ganz anders – irgendwie einfacher!
Man machte eine Lehre, wechselte vielleicht nach dieser noch ein oder
zweimal die Firma und blieb dann bis zur Rente. Wollte man doch einmal
das Umfeld wechseln, dann schaute man die Stellenanzeigen durch,
schrieb drei oder vier Bewerbungen, wurde zu zwei
Vorstellungsgesprächen eingeladen und hatte den Job. Ja,
früher… Heute sind Arbeitsplätze hart umkämpft.
Hunderte von Bewerbern auf eine freie Stelle – da hat der
Unternehmer die freie Auswahl. Und der Bewerber die Herausforderung,
sich von der Masse abzuheben, um den Traum vom Traumjob auch zu
verwirklichen.
Die Nachfrage bestimmt das Angebot – auch am Arbeitsmarkt. Stehen nur wenige Arbeitsplätze zur Verfügung, gewinnt das Eigenmarketing des Bewerbers an Stellenwert. Da genügt es nicht mehr, nur eine Standard-Bewerbung mit einem Standard-Lebenslauf zu schreiben. Schon bei der Bewerbung ist Kreativität gefragt. Doch bevor Sie damit beginnen, gibt es noch eine Menge zu tun! Folgende 5 Stepps begleiten Sie durch einen erfolgreichen Bewerbungsablauf – von der Selbstanalyse bis hin zum Bewerbungsgespräch und darüber hinaus.
1. Stepp: Selbstanalyse
Sich einfach nur auf Anzeigen, die so einigermaßen zur eigenen Ausbildung oder dem Berufsbild passen, zu bewerben, bringt oft nicht das gewünschte Ergebnis. Werden Sie sich zunächst darüber klar, was Sie genau können, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten Sie in Ihrem bisherigen Job umgesetzt haben und wie diese zum neuen Unternehmen passen. Sie müssen wissen, was Sie der Firma zu bieten haben und was Sie wollen. Erst dann gehen Sie gezielt auf die Suche nach Angeboten, bei denen beides übereinstimmt. Arbeiten Sie gedanklich bereits Lösungsansätze aus, die sich inhaltlich auf das Unternehmen und dessen Suche beziehen. Bauen Sie eine möglichst hohe Identifikation mit dem Unternehmen auf.
2. Stepp: Der Anruf vorab
Tun Sie nichts, bevor Sie nicht mit dem Unternehmen telefoniert haben. Ob Anzeige in der Tageszeitung oder Stellenangebot auf der Homepage - in jedem Fall empfiehlt sich ein Anruf vorab, in dem Sie offene Fragen (Ansprechpartner – sofern nicht in der Anzeige genannt, warum ist die Stelle frei?) abklären können. Ebenso gut können Sie sich natürlich auch schon ein Stück weit vorstellen (Warum ist gerade diese Stelle interessant, was ist Ihr Erfolgbeitrag?) bzw. Neugierde auf Ihre Person wecken. Mit der Zusage „Dann reiche ich gleich heute noch schriftliche Unterlagen bei Ihnen ein“ oder „Dann schicke ich Ihnen heute noch meine Bewerbung zu“, die Sie selbstverständlich pünktlich einhalten, bereiten Sie ein gekonntes Entree vor.
3. Stepp: Die schriftlichen Unterlagen
Standard wird schnell zu 08/15 und landet auf dem Berg Bewerbungen. Wenn Sie sich lieber auf dem kleinen Stapel „besonders interessante Kandidaten“ sehen, müssen Sie etwas dafür tun. Heben Sie sich ab. Ihre Bewerbungsmappe sollte interessant gestaltet, aber nicht zu verrückt sein. Ausnahme ist das grafische Gewerbe – hier können Sie ruhig etwas „dicker auftragen“. Ansonsten müssen Sie einfach den richtigen Mittelweg finden und Ihre Bewerbung angenehm anders als alle anderen sein. Was Sie auch schreiben, wie Sie es aufbereiten und verpacken – die Unterlagen sollten Ihre Persönlichkeit widerspiegeln, authentisch sein (also lieber nicht zu schrill, wenn Sie selbst eher klassisch sind), aber auch zum Unternehmen passen (in einer Werbeagentur werden andere Bewerbungsunterlagen positiv auffallen als in der Bank).
Lesen Sie auf der nächsten Seite über Stepp 4 und Stepp 5!
Weitere Artikel in dieser Rubrik:Die Nachfrage bestimmt das Angebot – auch am Arbeitsmarkt. Stehen nur wenige Arbeitsplätze zur Verfügung, gewinnt das Eigenmarketing des Bewerbers an Stellenwert. Da genügt es nicht mehr, nur eine Standard-Bewerbung mit einem Standard-Lebenslauf zu schreiben. Schon bei der Bewerbung ist Kreativität gefragt. Doch bevor Sie damit beginnen, gibt es noch eine Menge zu tun! Folgende 5 Stepps begleiten Sie durch einen erfolgreichen Bewerbungsablauf – von der Selbstanalyse bis hin zum Bewerbungsgespräch und darüber hinaus.
1. Stepp: Selbstanalyse
Sich einfach nur auf Anzeigen, die so einigermaßen zur eigenen Ausbildung oder dem Berufsbild passen, zu bewerben, bringt oft nicht das gewünschte Ergebnis. Werden Sie sich zunächst darüber klar, was Sie genau können, welche Fähigkeiten und Fertigkeiten Sie in Ihrem bisherigen Job umgesetzt haben und wie diese zum neuen Unternehmen passen. Sie müssen wissen, was Sie der Firma zu bieten haben und was Sie wollen. Erst dann gehen Sie gezielt auf die Suche nach Angeboten, bei denen beides übereinstimmt. Arbeiten Sie gedanklich bereits Lösungsansätze aus, die sich inhaltlich auf das Unternehmen und dessen Suche beziehen. Bauen Sie eine möglichst hohe Identifikation mit dem Unternehmen auf.
2. Stepp: Der Anruf vorab
Tun Sie nichts, bevor Sie nicht mit dem Unternehmen telefoniert haben. Ob Anzeige in der Tageszeitung oder Stellenangebot auf der Homepage - in jedem Fall empfiehlt sich ein Anruf vorab, in dem Sie offene Fragen (Ansprechpartner – sofern nicht in der Anzeige genannt, warum ist die Stelle frei?) abklären können. Ebenso gut können Sie sich natürlich auch schon ein Stück weit vorstellen (Warum ist gerade diese Stelle interessant, was ist Ihr Erfolgbeitrag?) bzw. Neugierde auf Ihre Person wecken. Mit der Zusage „Dann reiche ich gleich heute noch schriftliche Unterlagen bei Ihnen ein“ oder „Dann schicke ich Ihnen heute noch meine Bewerbung zu“, die Sie selbstverständlich pünktlich einhalten, bereiten Sie ein gekonntes Entree vor.
3. Stepp: Die schriftlichen Unterlagen
Standard wird schnell zu 08/15 und landet auf dem Berg Bewerbungen. Wenn Sie sich lieber auf dem kleinen Stapel „besonders interessante Kandidaten“ sehen, müssen Sie etwas dafür tun. Heben Sie sich ab. Ihre Bewerbungsmappe sollte interessant gestaltet, aber nicht zu verrückt sein. Ausnahme ist das grafische Gewerbe – hier können Sie ruhig etwas „dicker auftragen“. Ansonsten müssen Sie einfach den richtigen Mittelweg finden und Ihre Bewerbung angenehm anders als alle anderen sein. Was Sie auch schreiben, wie Sie es aufbereiten und verpacken – die Unterlagen sollten Ihre Persönlichkeit widerspiegeln, authentisch sein (also lieber nicht zu schrill, wenn Sie selbst eher klassisch sind), aber auch zum Unternehmen passen (in einer Werbeagentur werden andere Bewerbungsunterlagen positiv auffallen als in der Bank).
Lesen Sie auf der nächsten Seite über Stepp 4 und Stepp 5!
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