
ANALYSE-MÄRKTE-TRENDS
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Trendumkehr bei der Preisentwicklung für Automobilelektronik
Analysen der Preisentwicklung von Automotive-Komponenten zeigen: die
Phase sinkender Preise über das gesamte Bauteilspektrum hinweg
neigt sich dem Ende zu. Steigende Energie- und Rohstoffpreise finden
nun auch in der Elektronik ihren Niederschlag.
Diese Entwicklung ist auf Dollar-Basis bereits seit einiger Zeit zu verzeichnen, der stetige Anstieg des Euro hat jedoch für europäische Abnehmer den Trend maskiert.
Im Markt dürften künftige stagnierende bis steigende Preise auftreten; die Schwankungsbreite wird hierbei zunehmen. Hierfür sind sowohl die Kostensteigerungen der vergangenen 18 Monate und die hieraus resultierende Ertragslage der Hersteller sowie Konsolidierungen in der HL-Industrie verantwortlich. Zudem sind Verlagerungen an Low-Cost Standorte sowie Outsourcingprozesse abgeschlossen und haben, wie die Diskussion um Fabless-Geschäftsmodelle zeigt, mittlerweile eine strategische Hürde erreicht.
Bild 1: ecs Index Automotive Components 2004 - 2008
Quelle: ecs Beratung & Service
Für die Automotive-Baugruppen selbst führt diese Entwicklung aufgrund der insbesondere an Low-Cost Standorten steigenden Kosten tendenziell zu Preissteigerungen. Mehr noch als in der Vergangenheit werden OEMs und 1st Tiers diesen Entwicklungen mit verstärkten Optimierungsansätzen im Design-to-cost und auf Architekturebene begegnen müssen, da ggf. noch existierende Verhandlungspotentiale bei allen OEMs in den vergangenen Jahren konsequent abgeschöpft wurden.
Aus der Analyse von Schlüsselkomponenten der Automobilelektronik über die letzten 5 Jahre hat die ecs Beratung & Service GmbH zwei Preisindizes für Automobilelektronik entwickelt.
Bild 2: ecs Index Automotive ECU 2004 - 2008
Quelle: ecs Beratung & Service
Automotive ECU
Der ecs Index Automotive Components besteht aus einem Automotive-spezifischen Warenkorb von 200 Bauelementen aus den Bereichen Antrieb, Fahrwerk, Entertainment und Karosserie- und Sicherheitselektronik. Diese umfassen, nach ihrer Wertigkeit gewichtet, Mikrocontroller, Treiber, Interfacebausteine, ASSPs (ohne ASICs) sowie relevante passive Bauelemente aus den Automotive-Programmen der Halbleiterhersteller.
Der ecs Index Automotive ECU erweitert den Betrachtungsumfang auf Leiterplatten, Elektromechanik und Fertigungskosten. Dabei erfolgt die Gewichtung in für Automobilanwendungen typischen Anteilen.
Die Prognose für 2009 liegt beim Index Components bei –2,8% und beim Index ECU bei –1% allerdings nur, wenn keine nennenswerte Aufwertung des USD erfolgt.
Über ecs Beratung & Service
Die ecs Beratung & Service GmbH ist eine Unternehmensberatung aus München, die sich auf die Materialkostenanalyse und -optimierung für Automobil- und Industrieelektronik spezialisiert hat. ecs zeichnet sich aus durch eine ausgeprägte Branchenspezialisierung und die Entwicklung innovativer Methoden und Werkzeuge für die Beratung insbesondere in den Bereichen Data Mining und Benchmarking. Marktanalysen werden auf Basis von Ist-Daten erarbeitet und sind daher unabhängig von Aussagen der auelementehersteller.
Diese Entwicklung ist auf Dollar-Basis bereits seit einiger Zeit zu verzeichnen, der stetige Anstieg des Euro hat jedoch für europäische Abnehmer den Trend maskiert.
Im Markt dürften künftige stagnierende bis steigende Preise auftreten; die Schwankungsbreite wird hierbei zunehmen. Hierfür sind sowohl die Kostensteigerungen der vergangenen 18 Monate und die hieraus resultierende Ertragslage der Hersteller sowie Konsolidierungen in der HL-Industrie verantwortlich. Zudem sind Verlagerungen an Low-Cost Standorte sowie Outsourcingprozesse abgeschlossen und haben, wie die Diskussion um Fabless-Geschäftsmodelle zeigt, mittlerweile eine strategische Hürde erreicht.
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Quelle: ecs Beratung & Service
Für die Automotive-Baugruppen selbst führt diese Entwicklung aufgrund der insbesondere an Low-Cost Standorten steigenden Kosten tendenziell zu Preissteigerungen. Mehr noch als in der Vergangenheit werden OEMs und 1st Tiers diesen Entwicklungen mit verstärkten Optimierungsansätzen im Design-to-cost und auf Architekturebene begegnen müssen, da ggf. noch existierende Verhandlungspotentiale bei allen OEMs in den vergangenen Jahren konsequent abgeschöpft wurden.
Aus der Analyse von Schlüsselkomponenten der Automobilelektronik über die letzten 5 Jahre hat die ecs Beratung & Service GmbH zwei Preisindizes für Automobilelektronik entwickelt.
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Quelle: ecs Beratung & Service
Automotive ECU
Der ecs Index Automotive Components besteht aus einem Automotive-spezifischen Warenkorb von 200 Bauelementen aus den Bereichen Antrieb, Fahrwerk, Entertainment und Karosserie- und Sicherheitselektronik. Diese umfassen, nach ihrer Wertigkeit gewichtet, Mikrocontroller, Treiber, Interfacebausteine, ASSPs (ohne ASICs) sowie relevante passive Bauelemente aus den Automotive-Programmen der Halbleiterhersteller.
Der ecs Index Automotive ECU erweitert den Betrachtungsumfang auf Leiterplatten, Elektromechanik und Fertigungskosten. Dabei erfolgt die Gewichtung in für Automobilanwendungen typischen Anteilen.
Die Prognose für 2009 liegt beim Index Components bei –2,8% und beim Index ECU bei –1% allerdings nur, wenn keine nennenswerte Aufwertung des USD erfolgt.
Über ecs Beratung & Service
Die ecs Beratung & Service GmbH ist eine Unternehmensberatung aus München, die sich auf die Materialkostenanalyse und -optimierung für Automobil- und Industrieelektronik spezialisiert hat. ecs zeichnet sich aus durch eine ausgeprägte Branchenspezialisierung und die Entwicklung innovativer Methoden und Werkzeuge für die Beratung insbesondere in den Bereichen Data Mining und Benchmarking. Marktanalysen werden auf Basis von Ist-Daten erarbeitet und sind daher unabhängig von Aussagen der auelementehersteller.
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