PRODUKTINNOVATION
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Siemens - Beschichtungsprozess
Schnelles Metallpulver veredelt Korrosionsschutz
Siemens-Forscher haben einen Beschichtungsprozess optimiert, der eine
umweltschonende Alternative zu herkömmlichen Verfahren wie
Galvanisierung oder thermischen Spritzverfahren darstellt. Ihre
Entwicklung macht das so genannte Kaltgasspritzen auch deutlich
kostengünstiger und erzeugt eine höhere Qualität.
Eingesetzt werden könnte das Verfahren beispielsweise als
Korrosionsschutz bei Turbinenschaufeln oder bei Maschinenteilen, die
rauen Umweltbedingungen ausgesetzt sind. Die Forscher haben bereits
zahlreiche Werkstücke beschichtet.
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Zum Thema wurden Productronica 2007 Aussteller gefunden: |
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Beim Kaltgasspritzen, das in Fachkreisen als revolutionäres
Beschichtungsverfahren gilt, wird Metallpulver mit mehrfacher
Schallgeschwindigkeit mit einem Transportgas durch eine Düse auf
das zu beschichtende Material geschossen. Durch den Aufprall findet
eine Verdichtung des Pulvers zu festen Schichten statt, ohne das
Werkstück übermäßig zu erhitzen.
Forscher von Siemens Corporate Technology haben diese Technologie nun
weiterentwickelt und zusätzliche Vorteile erschlossen. So
können erstmals metallische Verbundwerkstoffe durch einfaches
Mischen verschiedener Metallpulver punktuell so gespritzt werden, dass
sie sich optimal an die Endkontur anpassen. Sollen etwa metallische
Gegenstände nur partiell mit anderen Metallen beschichtet werden,
könnte die Kaltgasspritztechnologie die bisher angewendete teure
und chemiereiche Komplettgalvanisierung ersetzen.
Darüber hinaus haben die Forscher das wegen seiner Eigenschaften
bisher als Transportgas verwendete Helium ausgetauscht und stattdessen
den rund 80-mal billigeren Stickstoff eingesetzt. Möglich machte
dies eine eigens entwickelte Prozessdiagnostik, mit der die Experten
unter anderem die Stellgrößen Gasdruck und
–temperatur, Abstand zwischen Werkstück und Düse oder
Pulvervorwärmung analysierten und optimierten.
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