
PRAXIS
-
Workaholiker – die 3 gefährlichsten Warnzeichen
Arbeitssucht beginnt wie die meisten anderen Süchte schleichend.
Zunächst kreisen die Gedanken immer häufiger um die Arbeit,
bis schließlich nichts anderes mehr zählt, was zu totaler
Überforderung und schließlich zu Arbeitsunfähigkeit
führen kann. Wird die Krankheit nicht rechtzeitig behandelt, kann
sie sogar zum Tode führen. So werden beispielsweise in den USA
immer häufiger bei beruflich erfolgreichen Unter-30-Jährigen
Herzinfarkte beobachtet. In Japan trägt die Todesursache
„Überarbeitung“ einen eigenen Namen: Dort sterben
jährlich schätzungsweise 20.000 Menschen an
„Karoshi“. Lassen Sie es nicht soweit kommen. Damit Sie
oder Ihre Mitarbeiter das gesunde Maß an Arbeit nicht aus dem
Blick verlieren, sollten Sie die ersten Warnzeichen kennen und ernst
nehmen.
Quelle
Fachverlag für Recht und Führung
Theodor-Heuss-Str. 4
53095 Bonn
Telefon 0228/9 55 01 30
Telefax 0228/35 97 10
www.vorgesetzter.de
- Arbeitssucht zeigt sich anhand körperlicherund psychischer Symptome wie häufigen Kopfschmerzen, Antriebsschwäche, Konzentrationsproblemen oder starken Stimmungsschwankungen.
- Workaholics verleugnen, dass sie überdurchschnittlich viel arbeiten. Sie arbeiten weiter, auch wenn sie Ihre Belastungsgrenze überschritten haben und steigern weiter die Dosis: Um Befriedigung durch die Menge der geleisteten Arbeit zu erhalten, müssen sie immer mehr arbeiten. Darüber hinaus erfinden sie Ausreden und versuchen, die Mehrarbeit zu begründen: „Das muss unbedingt heute erledigt werden.
- Workaholics scheuen Teamarbeit: Sie empfinden sie als Ballast und Hindernis und meiden sie. Außerdem meinen sie, ständig erreichbar sein zu müssen, ob abends, im Urlaub oder am Wochenende. Sie delegieren nicht gern: Selbst banalste Aufgaben geben sie nicht aus der Hand. Und selbstverständlich muss alles perfekt sein. Dennoch sind Workaholics oft unzufrieden mit dem, was sie geschafft haben.
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