
PRODUKTINNOVATION
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System-on-Chip für Vision-basierte Fahrerassistenz-Systeme
STMicroelectronics gibt gemeinsam mit Mobileye bekannt, dass beide
Unternehmen erfolgreich die zweite Generation ihres
System-on-Chip-Produkts EyeQ2 bemustert haben. Der Baustein zielt
innerhalb des Automotive-Markts auf das Segment der Vision-basierten
Fahrerassistenz-Systeme.
Die Implementierung von Technologien dieser Art ist von grundlegender Bedeutung für die Steigerung der Sicherheit angesichts der wachsenden Verkehrsdichte auf unseren Straßen. Untersuchungen (Autosafe 2006) haben die Gesamtzahl von 94.000 Straßenverkehrstoten in den USA, Europa und Japan ergeben – eine Zahl, die mit Hilfe regionaler Programme bis 2010 auf 63.000 reduziert werden soll. Man hat nachgewiesen, dass nahezu die Hälfte aller Unfälle vermeidbar wäre, wenn alle Fahrer nur eine halbe Sekunde früher reagieren würden. In Europa entsteht ein Drittel der Unfälle beim Spurwechseln oder Abbiegen, und insgesamt zwei Drittel sind auf Unaufmerksamkeit zurückzuführen.
Die im EyeQ1 implementierte erste ADAS-Generation hat mittlerweile bei mehreren Fahrzeug-herstellern Eingang in die Serienproduktion gefunden und wird dort zur Spurwechselwarnung, für die adaptive Scheinwerfersteuerung, die Verkehrszeichen-Erkennung, die Kollisionsvermeidung durch Fusion von Radar und Kamera sowie die Voraus-Kollisionswarnung verwendet, mit der sich die Zahl der Unfälle drastisch reduzieren lässt. Die Spurwechselwarnung ähnelt einem virtuellen Rüttelstreifen und erweckt die Aufmerksamkeit des Fahrers beim Verlassen des markierten Fahrstreifens, welches eine häufige Ursache für Frontalzusammenstöße und ähnliche schwere Unfälle darstellt.
„Mit einer akustischen Warnung beim unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur imitieren diese Systeme auf intelligente Weise einen Rüttelstreifen und warnen den Fahrer somit auch dann, wenn der Fahrbahnrand in Wirklichkeit nicht mit Rüttelstreifen versehen ist“, erläutert Dr. Amnon Shashua, Chairman von Mobileye N.V. und Sachs-Professor für Informatik an der hebräischen Universität in Jerusalem (Israel).
Ein erheblicher Teil der Unfälle, die durch Abkommen von der Straße entstehen, wird darauf zurückgeführt, dass die Fahrer schläfrig werden und schließlich ganz am Steuer einschlafen. Die Fahrspurerkennungs-Technologien von Mobileye können deshalb entscheidend dazu beitragen, die Unfall? und Verkehrstoten-Zahlen zu senken, wenn überforderte Autofahrer lange Zeit am Steuer verbringen.
Die derzeit bemusterte neue ADAS-Generation verleiht diesem aktiven Sicherheitskonzept ein neues Niveau. Mit einer Versechsfachung der Prozessorleistung bietet EyeQ2 zusätzliche Funktionen wie etwa Fußgänger-Erkennung, den bereits beschriebenen Spurwechselwarner sowie adaptive Scheinwerfersteuerung, Verkehrszeichen-Erkennung, Kollisionsvermeidung und Voraus-Kollisionswarnung – alles integriert in einen einzigen Vision-Prozessor. Der EyeQ2 verarbeitet Eingangssignale aus zwei hochauflösenden Bildsensoren und besitzt Videoausgabe-Funktionen mit der Möglichkeit zur Grafikeinblendung.
Fußgänger sind die verwundbarsten Verkehrsteilnehmer, und so überrascht es nicht, dass es durch Autos, die mit Fußgängern oder Radfahrern kollidieren, zu schätzungsweise 9.000 Toten und 200.000 Verletzten kommt. Eine Fußgängererkennung befindet sich in Zusammenarbeit mit einem bedeutenden europäischen OEM in der Entwicklung und soll auf Basis des EyeQ2 in die Produktion gehen, kombiniert mit zusätzlichen Features für Spurwechselwarnung und Kollisionsvermeidung.
„Die Erkennungs-Fähigkeiten des EyeQ2 selbst unter schwierigen Bedingungen ermöglichen sowohl die Warnung als auch die Abmilderung von Unfällen, was der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer entscheidend zugute kommt“, sagt Marco Monti, Vice President der Automotive Product Group von STMicroelectronics. „Indem wir unser eigenes Design? und Produktions-Know-how mit den Stärken kombinieren, über die Mobileye im Bereich der videobasierten Fahrerassistenz-Systeme verfügt, können wir eine optimale Lösung für innovative, auf dem Automotive-Markt erprobte und zudem kostenmäßig wettbewerbsfähige Lösungen für den Automobilmarkt anbieten.“
Die Implementierung von Technologien dieser Art ist von grundlegender Bedeutung für die Steigerung der Sicherheit angesichts der wachsenden Verkehrsdichte auf unseren Straßen. Untersuchungen (Autosafe 2006) haben die Gesamtzahl von 94.000 Straßenverkehrstoten in den USA, Europa und Japan ergeben – eine Zahl, die mit Hilfe regionaler Programme bis 2010 auf 63.000 reduziert werden soll. Man hat nachgewiesen, dass nahezu die Hälfte aller Unfälle vermeidbar wäre, wenn alle Fahrer nur eine halbe Sekunde früher reagieren würden. In Europa entsteht ein Drittel der Unfälle beim Spurwechseln oder Abbiegen, und insgesamt zwei Drittel sind auf Unaufmerksamkeit zurückzuführen.
Die im EyeQ1 implementierte erste ADAS-Generation hat mittlerweile bei mehreren Fahrzeug-herstellern Eingang in die Serienproduktion gefunden und wird dort zur Spurwechselwarnung, für die adaptive Scheinwerfersteuerung, die Verkehrszeichen-Erkennung, die Kollisionsvermeidung durch Fusion von Radar und Kamera sowie die Voraus-Kollisionswarnung verwendet, mit der sich die Zahl der Unfälle drastisch reduzieren lässt. Die Spurwechselwarnung ähnelt einem virtuellen Rüttelstreifen und erweckt die Aufmerksamkeit des Fahrers beim Verlassen des markierten Fahrstreifens, welches eine häufige Ursache für Frontalzusammenstöße und ähnliche schwere Unfälle darstellt.
„Mit einer akustischen Warnung beim unbeabsichtigten Verlassen der Fahrspur imitieren diese Systeme auf intelligente Weise einen Rüttelstreifen und warnen den Fahrer somit auch dann, wenn der Fahrbahnrand in Wirklichkeit nicht mit Rüttelstreifen versehen ist“, erläutert Dr. Amnon Shashua, Chairman von Mobileye N.V. und Sachs-Professor für Informatik an der hebräischen Universität in Jerusalem (Israel).
Ein erheblicher Teil der Unfälle, die durch Abkommen von der Straße entstehen, wird darauf zurückgeführt, dass die Fahrer schläfrig werden und schließlich ganz am Steuer einschlafen. Die Fahrspurerkennungs-Technologien von Mobileye können deshalb entscheidend dazu beitragen, die Unfall? und Verkehrstoten-Zahlen zu senken, wenn überforderte Autofahrer lange Zeit am Steuer verbringen.
Die derzeit bemusterte neue ADAS-Generation verleiht diesem aktiven Sicherheitskonzept ein neues Niveau. Mit einer Versechsfachung der Prozessorleistung bietet EyeQ2 zusätzliche Funktionen wie etwa Fußgänger-Erkennung, den bereits beschriebenen Spurwechselwarner sowie adaptive Scheinwerfersteuerung, Verkehrszeichen-Erkennung, Kollisionsvermeidung und Voraus-Kollisionswarnung – alles integriert in einen einzigen Vision-Prozessor. Der EyeQ2 verarbeitet Eingangssignale aus zwei hochauflösenden Bildsensoren und besitzt Videoausgabe-Funktionen mit der Möglichkeit zur Grafikeinblendung.
Fußgänger sind die verwundbarsten Verkehrsteilnehmer, und so überrascht es nicht, dass es durch Autos, die mit Fußgängern oder Radfahrern kollidieren, zu schätzungsweise 9.000 Toten und 200.000 Verletzten kommt. Eine Fußgängererkennung befindet sich in Zusammenarbeit mit einem bedeutenden europäischen OEM in der Entwicklung und soll auf Basis des EyeQ2 in die Produktion gehen, kombiniert mit zusätzlichen Features für Spurwechselwarnung und Kollisionsvermeidung.
„Die Erkennungs-Fähigkeiten des EyeQ2 selbst unter schwierigen Bedingungen ermöglichen sowohl die Warnung als auch die Abmilderung von Unfällen, was der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer entscheidend zugute kommt“, sagt Marco Monti, Vice President der Automotive Product Group von STMicroelectronics. „Indem wir unser eigenes Design? und Produktions-Know-how mit den Stärken kombinieren, über die Mobileye im Bereich der videobasierten Fahrerassistenz-Systeme verfügt, können wir eine optimale Lösung für innovative, auf dem Automotive-Markt erprobte und zudem kostenmäßig wettbewerbsfähige Lösungen für den Automobilmarkt anbieten.“
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