
PRAXIS
-
4 Tipps für den souveränen Umgang mit Konflikthemen
Konfliktthemen offen und transparent angehen, die bisher oftmals unter
der Oberfläche Erfolge minderten, ist Aufgabe dere Führung.
Lesen Sie, wie Sie in Mitarbeiterbesprechungen, Meetings und
Teambesprechungen durch den offenen Umgang mit Konflikten
unternehmerische Energie freisetzen.
Quelle
Fachverlag für Recht und Führung
Theodor-Heuss-Str. 4
53095 Bonn
Telefon 0228/9 55 01 30
Telefax 0228/35 97 10
Zum Thema im Internet*:
http://www.vorgesetzter.de
*für die Inhalte der Seiten ist der Betreiber verantwortlich.
- 1. Sprechen Sie offen über schwierige Themen
Dabei gibt es nichts schlimmeres als schwierige Themen totzuschweigen. Natürlich gibt es viele unangenehme Entscheidungen und Vorkommnisse in allen Bereichen eines Unternehmens. Das beginnt schon bei strategischen Entscheidungen der Unternehmensführung, die Manager von der mittleren Ebene für schlichtweg unsinnig halten. Auch über die Aktivitäten der Konkurrenz lässt sich, wenn die sehr viel erfolgreicher arbeitet, kein wirklich sachliches, entspanntes Gespräch führen. - 2. Wirken Sie Tabuthemen entgegen
Manchmal muss sich ein Unternehmen aber mit diesen wenig erfreulichen Themen auseinandersetzen. Unangenehme Inhalte zu meiden, bis niemand sie mehr wahrnimmt, ist gefährlich. Denn dadurch kann es passieren, dass Unternehmen falsche strategische Entscheidungen fällen oder sogar ganze Entwicklungen verschlafen. Leider stellen Unternehmensberater aber immer noch häufig fest, dass es neben den klassischen Verhaltenstabus, deren Beachtung eine einfache Frage des guten Benehmens ist, immer mehr Tabuthemen gibt, die sich niemand anzusprechen traut. - 3. Konzentrieren Sie sich auf den Erfolg des Unternehmens
In einer Atmosphäre, die es niemandem ermöglicht, offen und frei seine Meinung zu sagen, kann man dann allerdings auch sämtliche Meetings und strategische Besprechungen gleich abschaffen. Denn sinnvoll sind sie dann nicht mehr. Da aber niemandem daran gelegen sein kann, müssen sich die Formen der Kommunikation in den Unternehmen dringend ändern. Den Anfang sollte eine allgemeine Verständigung auf eine gemeinsame Grundlage bilden: den Erfolg des Unternehmens. Auf dieser Basis muss es möglich sein, Strategien und Ideen diskutieren und verwerfen zu können. In einer Besprechung über eventuelle neue Projekte fühlen sich die Urheber der Vorschläge dann vielleicht angegriffen, wenn ein anderer Manager klar ausspricht, es sei nicht sinnvoll. - 4. Argumentieren Sie sachlich und kritisieren Sie konstruktiv
Einem vernichtenden Urteil nimmt man allerdings die Schärfe, wenn man diplomatisch vorgeht und es höflich, aber klar ausspricht. Eine gute argumentative Fundierung hilft dabei unnötige zwischenmenschliche Probleme aufkommen zu lassen. Die Ablehnung eines Projektes können die Urheber dann viel leichter als konstruktive Kritik verstehen. Entwickelt sich daraus eine sachliche Diskussion in der Besprechung, die auch in den Rest des Unternehmens wirkt, so dass sich alle daran beteiligen können, ist das meiste auf dem Weg zur offenen Kommunikation bereits getan.
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