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IVAM: Mikro- und Nanofirmen melden Wachstum
Positive Wachstumsaussichten, Nachfrage nach mehr Personal und einen ungebremsten Export melden die Unternehmen aus den Bereichen Mikrosystemtechnik, Nanotechnologie und neue Materialien. Die aktuellen Zahlen hat IVAM erhoben. Im Fachverband für Mikrotechnik sind rund 240 Unternehmen und Institute mit insgesamt circa 10.000 Beschäftigten organisiert.
Über die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Mikro- und Nanotechnologie sagen die Marktzahlen einiges aus: Die Hälfte der jungen Mikro- und Nanounternehmen erwirtschaftet ihre Umsätze überwiegend im Export. Mit Abstand das Hauptexportland bleiben die USA, gefolgt von den europäischen Ländern Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Doch Indien und China sind mittlerweile auch hier stark im Kommen. Japan bleibt bisher der stärkste asiatische Markt für Mikro- und Nanounternehmen. "Die Märkte im Ausland bleiben weiter sehr dynamisch. Wir hoffen, dass jetzt auch deutsche Anwender wieder mehr in innovative Produkte mit Komponenten unserer Unternehmen aus dem Mikro- und Nanobereich investieren", sagt IVAM-Geschäftsführer Uwe Kleinkes.
Die hohen Exportquoten sind gerade für die jungen Unternehmen eine große Herausforderung. 80 Prozent der Unternehmen haben bis zu fünfzig Mitarbeiter, und zehn Prozent haben mehr als 200 Beschäftigte. 35 Prozent der Unternehmen haben einen Umsatz zwischen einer und fünf Millionen Euro. Der Anteil der Unternehmen mit über zehn Millionen Euro steigt langsam, aber stetig auf jetzt 16,7 Prozent von 15,2 Prozent in 2006. Aus einer IVAM-Erhebung von 2003 ist die Hebelwirkung dieser Umsätze bekannt. Die nächsten Kunden in der Wertschöpfungskette erwirtschaften mit Mikrotechnikkomponenten einen zehn- bis 50-fach höheren Umsatz.
Die wichtigsten Zielbranchen für die Mikro- und Nanounternehmen sind die Medizintechnik, die Halbleiterindustrie, die Sensor-, Mess- und Regeltechnik und die optische Industrie. Hergestellt werden Mikrogetriebe für Automatisierungslösungen über funktionale Oberflächen für Implantate bis zu Mikrodosiergeräten für die Aufbau- und Verbindungstechnik. Überall, wo zum Beispiel auf kleinerem Bauraum mehr Funktionen gefordert werden oder neue Materialeigenschaften helfen sollen, Gewicht zu sparen, sind Unternehmen aus der Mikro- und Nanotechnologie gefragt.
Weitere Informationen:
http://www.ivam.de
Über die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Mikro- und Nanotechnologie sagen die Marktzahlen einiges aus: Die Hälfte der jungen Mikro- und Nanounternehmen erwirtschaftet ihre Umsätze überwiegend im Export. Mit Abstand das Hauptexportland bleiben die USA, gefolgt von den europäischen Ländern Schweiz, Frankreich und Großbritannien. Doch Indien und China sind mittlerweile auch hier stark im Kommen. Japan bleibt bisher der stärkste asiatische Markt für Mikro- und Nanounternehmen. "Die Märkte im Ausland bleiben weiter sehr dynamisch. Wir hoffen, dass jetzt auch deutsche Anwender wieder mehr in innovative Produkte mit Komponenten unserer Unternehmen aus dem Mikro- und Nanobereich investieren", sagt IVAM-Geschäftsführer Uwe Kleinkes.
Die hohen Exportquoten sind gerade für die jungen Unternehmen eine große Herausforderung. 80 Prozent der Unternehmen haben bis zu fünfzig Mitarbeiter, und zehn Prozent haben mehr als 200 Beschäftigte. 35 Prozent der Unternehmen haben einen Umsatz zwischen einer und fünf Millionen Euro. Der Anteil der Unternehmen mit über zehn Millionen Euro steigt langsam, aber stetig auf jetzt 16,7 Prozent von 15,2 Prozent in 2006. Aus einer IVAM-Erhebung von 2003 ist die Hebelwirkung dieser Umsätze bekannt. Die nächsten Kunden in der Wertschöpfungskette erwirtschaften mit Mikrotechnikkomponenten einen zehn- bis 50-fach höheren Umsatz.
Die wichtigsten Zielbranchen für die Mikro- und Nanounternehmen sind die Medizintechnik, die Halbleiterindustrie, die Sensor-, Mess- und Regeltechnik und die optische Industrie. Hergestellt werden Mikrogetriebe für Automatisierungslösungen über funktionale Oberflächen für Implantate bis zu Mikrodosiergeräten für die Aufbau- und Verbindungstechnik. Überall, wo zum Beispiel auf kleinerem Bauraum mehr Funktionen gefordert werden oder neue Materialeigenschaften helfen sollen, Gewicht zu sparen, sind Unternehmen aus der Mikro- und Nanotechnologie gefragt.
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